Der 3. September in der Kölner Geschichte
3. September 818
In St. Gereon stirbt Hildebold, der erste Erzbischof von Köln. Karl der Große hatte den gelehrten Geistlichen zum Vorsteher seiner Hofkapelle erhoben und Köln unter ihm zur Metropole erhoben; dem Erzbischof wird der Beginn des Alten Doms zugeschrieben. Bestattet wird er in derselben Kirche St. Gereon, deren Hochaltar er einst gestiftet hatte und die er zeitlebens besonders förderte.
3. September 1821
Ernst Pasqué wird am 3. September in Köln geboren. Er tritt zunächst als Opernsänger im Bariton-Fach auf und wird später Regisseur am Hoftheater in Darmstadt. Daneben arbeitet er als Schriftsteller und schreibt als Librettist Operntexte. Er stirbt 1892 in Alsbach-Hähnlein.
3. September 1884
Der Schulmann und Physiker Heinrich Schellen stirbt in Köln, wo er seit 1858 als Direktor die höhere Bürger- und spätere Realschule leitet. Der 1818 in Kevelaer geborene Pädagoge wird durch allgemeinverständliche naturwissenschaftlich-technische Sachbücher zur Telegrafie und Spektralanalyse bekannt. Beigesetzt wird er auf dem Melaten-Friedhof.
3. September 1983
In Köln wird Ekrem Bora geboren, der als Rapper unter dem Namen Eko Fresh auftritt. Er zählt zu den bekannten Vertretern des deutschen Hip-Hop und gründet das Kölner Label German Dream. Sein Album „Eksodus“ erreicht 2013 Platz eins der deutschen Charts.