Der 30. Oktober in der Kölner Geschichte
30. Oktober 1723
Am 30. Oktober stirbt Johann Werner von Veyder in Köln. Der 1657 in Neumagen an der Mosel geborene Jurist wird 1694 Kölner Domherr und 1695 Generalvikar unter Kurfürst Joseph Clemens. 1703 ernennt man ihn zum Titularbischof von Eleutheropolis und zum Weihbischof in Köln. Sein Epitaph steht im Kölner Dom.
30. Oktober 1785
Am 30. Oktober wird der Architekt Johann Peter Cremer in Köln geboren. Er studiert an der École polytechnique in Paris bei Jean-Nicolas-Louis Durand und wird 1817 Bauinspektor der Aachener Regierung. Zu seinen Bauten zählen das Aachener Stadttheater und der Elisenbrunnen. Cremer stirbt 1863 in Aachen.
30. Oktober 1900
Das preußische Innenministerium ordnet die Schreibweise "Cöln" an.
30. Oktober 1944
In der Nacht zum 31. Oktober wird Köln erneut schwer bombardiert. Kloster und Kirche des Karmel Maria vom Frieden an der Dürener Straße in Lindenthal werden restlos zerstört; dabei stirbt Schwester Johanna a cruce. In diesen Karmel war Edith Stein 1933 eingetreten. Auch die Ehrenfelder Kirche St. Mechtern brennt bis auf Turm- und Malereireste aus, und das Chemische Institut der Universität im Fort I bleibt als offene Ruine zurück.
30. Oktober 1972
Der Rad-Touristik-Club Köln, RTC Köln, wird gegründet und stellt den ersten Radtouristikfachwart beim Bund Deutscher Radfahrer.
30. Oktober 2022
Renate Gruber stirbt am 30. Oktober in Köln, wo sie 1936 geboren wird. Gemeinsam mit ihrem Mann L. Fritz Gruber, dem Organisator der Photokina-Bilderschauen, baut sie eine der großen deutschen Fotosammlungen auf. Rund 4.500 Fotografien gelangen an das Museum Ludwig, 2012 folgt das Man-Ray-Archiv.