Der 28. Juli in der Kölner Geschichte
28. Juli 1867
Der Chirurg und Medizinhistoriker Eugen Holländer wird in Köln geboren. Er zählt zu den Pionieren der ästhetischen Chirurgie und begründet in Deutschland die medizinische Kunstgeschichte als Fach. Ab 1892 arbeitet er als Chirurg am Krankenhaus der jüdischen Gemeinde in Berlin, ab 1907 als Titularprofessor und Kustos einer medizinhistorischen Sammlung. Nach ihm ist das Holländer-Syndrom benannt.
28. Juli 1928
Karl Heinz Berger wird in Köln geboren. Nach dem Abitur in Köln studiert er ab 1947 Germanistik, Geschichte und Anglistik an der Humboldt-Universität Berlin. Später arbeitet er als Verlagslektor, danach am Literaturinstitut Johannes R. Becher in Leipzig. Er schreibt Romane, Kinder- und Jugendbücher sowie Kriminalliteratur in der DDR und übersetzt aus dem Englischen.
28. Juli 1995
Ein 31-jähriger bewaffneter Israeli hält sieben Stunden einen Touristenbus mit 26 Insassen in seiner Gewalt. Er tötet den Fahrer des Busses und eine 64 Jahre alte Frau und verletzt eine weitere Geisel sowie einen Polizisten lebensgefährlich. Bei der Erstürmung des Busses durch die Polizei erschießt sich der von mehreren Polizeikugeln getroffene Kidnapper selbst.