Der 18. Juli in der Kölner Geschichte

18. Juli 1988

Die 1938 in Köln als Christa Päffgen geborene Sängerin Nico stirbt auf Ibiza an den Folgen eines Fahrradunfalls. Als Model und Schauspielerin in Europa bekannt geworden, wirkte sie am Album „The Velvet Underground & Nico" mit und arbeitete danach jahrzehntelang als Solokünstlerin. Ihre tiefe, dunkle Stimme wurde zum Markenzeichen des Avantgarde-Pop.

18. Juli 1996

In seiner Geburtsstadt Köln stirbt der Sozialpolitiker Hans Katzer. Als Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung prägt er von 1965 bis 1969 die Sozialpolitik der frühen Bundesrepublik und führt über Jahre die arbeitnehmernahen Sozialausschüsse der CDU. In Köln 1919 geboren, gehört er dem linken Flügel seiner Partei an.

18. Juli 2020

Im Kölner Agnesviertel 1934 geboren, stirbt der Historiker Rudolf Lill in seiner Heimatstadt Köln. Er zählt zu den führenden deutschen Fachleuten für die neuere italienische Geschichte und die deutsch-italienischen Beziehungen und forscht zu Kirchengeschichte und Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Nach Professuren in Köln, Passau und Karlsruhe verbringt er den Ruhestand nahe dem Dom.

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