Der 15. Januar in der Kölner Geschichte
15. Januar 1801
Der erste Gottesdienst seit 1796 findet erstmals wieder im Kölner Dom statt.
15. Januar 1814
Preußische Truppen marschieren in Köln ein. Die Stadt wird kampflos übergeben.
15. Januar 1863
In Köln wird der Jurist und Zentrumspolitiker Wilhelm Marx geboren. Er wird zweimal Reichskanzler der Weimarer Republik: 1923/24 und von 1926 bis 1928. Kein anderer amtiert in dieser Zeit länger. Nach seinem Tod 1946 wird er auf dem Kölner Melaten-Friedhof bestattet.
15. Januar 1870
Gründung einer Heil- und Pflegeanstalt in der Severinstraße 53, die Geburtsstunde des "Severinsklösterchens".
15. Januar 1909
Eduard Salomon von Oppenheim, 1831 in Köln geboren, stirbt in seiner Heimatstadt. Seiner Familie gehört die Kölner Privatbank Sal. Oppenheim. Am 1. Oktober 1881 führt er in Köln das erste Telefonat, verbunden mit der Colonia-Feuerversicherungsgesellschaft. Er wird auf dem Melaten-Friedhof bestattet.
15. Januar 2018
In Köln stirbt Karl-Heinz Kunde, den man wegen seiner Körpergröße von 1,59 Metern den „Bergfloh“ nennt. Der gebürtige Kölner gehört zur deutschen Radsport-Generation der 1960er Jahre und trägt bei der Tour de France 1966 fünf Tage lang das Gelbe Trikot. Bis zuletzt betreibt er in seiner Heimatstadt ein Radsportgeschäft.