Der 17. Oktober in der Kölner Geschichte

17. Oktober 1585

Johannes Gelenius wird in Kempen am Niederrhein geboren und kommt zum Studium nach Köln, wo er 1610 die Priesterweihe empfängt. Der Kölner Historiograph ist Dekan der Philosophischen und der Theologischen Fakultät der Kölner Universität und gehört ab 1621 dem Domkapitel an. Später wird er Generalvikar des Kölner Kurfürsten und Erzbischofs Ferdinand von Bayern. 1631 stirbt er in Köln.

17. Oktober 1809

Der Schauspieler Hermann Hendrichs wird in Köln geboren. Seine Bühnenlaufbahn spielt sich dann anderswo ab: Sie führt über Darmstadt, Frankfurt, Hannover und Hamburg, 1846 wechselt er an das Berliner Hoftheater. Er zählt zu den bekanntesten deutschen Bühnenschauspielern des 19. Jahrhunderts und stirbt 1871 in Berlin.

17. Oktober 1868

Mit einem internationalen Abkommen, der Rheinschiffahrtsakte, wird endgültig das Kölner Stapelrecht beendet.

17. Oktober 1931

Gina Ruck-Pauquèt wird in Köln geboren. Sie besucht die Kölner Werkschule und arbeitet zunächst in Köln, unter anderem als Gerichts- und Bildreporterin. 1958 lässt sie sich als freie Schriftstellerin in Bad Tölz nieder und schreibt vor allem Kinder- und Jugendbücher sowie Musical- und Liedtexte. Sie stirbt 2018 in Wackersberg in Oberbayern.

17. Oktober 1936

Grundsteinlegung zum Bau der Kölner Markthalle ("D\'r Buch vun Kölle" = "Der Bauch von Köln") auf dem Gelände am Bonntor.

17. Oktober 1998

Mit einem Konzert des Tenors Luciano Pavarotti wird die Kölnarena eröffnet.

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