Der 30. Januar in der Kölner Geschichte

30. Januar 1903

In Köln wird Franz Monjau geboren, der später als Maler und Kunstpädagoge arbeitet. Um 1910 zieht die Familie nach Düsseldorf, wo er künstlerisch tätig wird. 1933 wird er als Kommunist verhaftet, aus dem Staatsdienst entlassen und mit Ausstellungsverbot belegt. Im Oktober 1944 erneut verhaftet, kommt er im Februar 1945 im Außenlager Ohrdruf des KZ Buchenwald um.

30. Januar 1911

Im Kölner Severinsviertel kommt der Komponist und Musikverleger Gerhard Jussenhoven zur Welt, der zugleich als promovierter Jurist eine Doppelkarriere führt. Mit über tausend Liedern prägt er das kölsche Liedgut wie kaum ein Zweiter; seine Welterfolge „Kornblumenblau" und „Man müßte nochmal zwanzig sein" entstehen neben „Die Hüsjer bunt om Aldermaat" und der Operette „Eau de Cologne". Bis heute gehören seine Melodien zum festen Bestand kölscher Bühnen.

30. Januar 1916

Julius Pohlig, Pionier des Seilbahn- und Förderanlagenbaus, stirbt in Köln. 1890 verlegt er seine 1874 gegründete Firma und seinen Wohnsitz in die Stadt; ab 1894 betreibt das Unternehmen ein Werk in Köln-Zollstock, das Seilbahnen und Krananlagen fertigt und 1912 erweitert wird. Später wird in Köln eine Straße nach ihm benannt.

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