Der 1. Juli in der Kölner Geschichte

1. Juli 1778

Ferdinand Franz Wallraf erwirbt den Magister in Medizin.

1. Juli 1861

In der Kölner Altstadt eröffnet das Wallraf-Richartz-Museum, das erste öffentliche Kunstmuseum im Rheinland. Es zeigt die Sammlung, die Ferdinand Franz Wallraf der Stadt Köln vermacht hat. Den Neubau auf dem Gelände des ehemaligen Minoritenklosters nach Plänen von Josef Felten ermöglicht eine Stiftung des Kaufmanns Johann Heinrich Richartz über 100.000 Taler.

1. Juli 1865

David Levy Elkan, jüdischer Maler, Zeichner und Lithograf, stirbt am 1. Juli in seiner Geburtsstadt Köln. Er unterhält hier ein lithographisches Institut und liefert Illustrationen für Baedeker-Reiseführer. Von ihm stammt die älteste bekannte Bildnis-Lithografie von Karl Marx. Bestattet wird er auf dem jüdischen Friedhof in Köln-Deutz.

1. Juli 1884

Der Landschafts-, Architektur- und Porträtmaler Georg Osterwald stirbt am 1. Juli in Köln. Neben der Malerei arbeitet er als Lithograf und Radierer. König Wilhelm I. von Preußen ernennt ihn 1864 zum Professor in Köln, wo er seine späten Jahre verbringt.

1. Juli 1887

Der Nationalökonom, Publizist und Journalist Karl Heinrich Brüggemann stirbt in Köln. Fast ein Jahrzehnt lang, von 1845 bis 1854, leitet er als Direktor die Kölnische Zeitung. Das Blatt zählt in dieser Zeit zu den führenden deutschen Zeitungen des 19. Jahrhunderts.

1. Juli 1914

Hermann Joseph Klein, in Köln geboren, stirbt in seiner Heimatstadt. Der Astronom und Meteorologe richtet hier eine Privatsternwarte ein und wird als Mondbeobachter bekannt. Ab 1880 leitet er die von der Kölnischen Zeitung getragene meteorologisch-astronomische Station in Köln-Lindenthal und gibt die populären Zeitschriften Sirius und Gaea heraus. Nach ihm ist der Mondkrater Klein benannt.

1. Juli 1976

Wesseling, das im Jahr zuvor Köln eingemeindet wurde, klagt erfolgreich und wird wieder ausgegliedert.

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