Der 29. September in der Kölner Geschichte
29. September 1809
Albert Gereon Stein wird in Köln geboren. Als katholischer Priester und Kirchenmusiker wirkt er als Pfarrer an St. Johann und St. Ursula und unterrichtet Gesang am Kölner Priesterseminar. Daneben ist er als Schriftsteller tätig. Er stirbt 1881 in seiner Geburtsstadt.
29. September 1847
Der aus Gangelt stammende Anton Gottfried Claessen stirbt in Köln, wo er als Weihbischof wirkt. Bereits 1844 wird er Kölner Dompropst und im selben Jahr Titularbischof von Gadara. Die Bischofsweihe empfängt er im Januar 1845 durch den Kölner Erzbischof Johannes von Geissel.
29. September 1861
Friedrich Everhard Freiherr von Mering, am 17. März 1799 in Köln geboren, stirbt in seiner Geburtsstadt. Der Historiker sammelt über Jahre Handschriften und Urkunden zur Geschichte Kölns und des Rheinlands. Aus diesem Material entstehen mehrere Werke, die er zu Lebzeiten veröffentlicht.
29. September 1892
Rudolf Callmann wird in Köln geboren. Als Jurist spezialisiert er sich auf Wettbewerbs- und Markenrecht und führt die Kölner Kanzlei seines Vaters. 1936 emigriert er als jüdischer Anwalt in die USA. Ab 1959 lehrt er als Honorarprofessor an der Universität zu Köln.
29. September 1894
Die katholische Pfarrkirche St. Michael auf dem Brüsseler Platz wird konsekriert.
29. September 1929
Rolf Kühn kommt in Köln zur Welt und wird Jazzklarinettist, Komponist und Orchesterleiter. Auf der Klarinette macht er sich einen Namen. In den 1950er Jahren zeichnen ihn europäische Jazz-Wettbewerbe mehrfach als besten Klarinettisten aus. Am 18. August 2022 stirbt er in Berlin.
29. September 2004
Beim Bau der U-Bahn sackt der Untergrund des Kirchturmes von St. Johann Baptist ab und neigt sich zur Westseite. Der "Schiefe Turm von Köln" wird das neue Wahrzeichen der Stadt.