Der 7. November in der Kölner Geschichte
7. November 1225
Der Kölner Erzbischof Engelbert I. wird von Gefolgsleuten seines Verwandten Graf Friedrich von Isenberg getötet.
7. November 1812
In Köln wird der Publizist und Kommunist Ferdinand Wolff geboren. Er gehört zur Redaktion der 1848/49 in Köln erscheinenden Neuen Rheinischen Zeitung, die Karl Marx herausgibt, und trägt dort den Beinamen „Roter Wolff". Nach dem Ende der Zeitung geht er ins Exil und stirbt 1905 in London.
7. November 1949
In Köln-Junkersdorf stirbt Wilhelm Schneider-Clauß, Kölner Mundartdichter, geboren als Wilhelm Schneider am 29. Januar 1862 in Köln. 1908 erscheint sein Roman „Alaaf Kölle", der einzige vollständig auf Kölsch verfasste Roman. Zweimal steht er der Karnevalsgesellschaft Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 als Präsident vor.
7. November 1959
Die Severinsbrücke wird in Anwesenheit von Kardinal Joseph Frings und Bundeskanzler Adenauer eingeweiht.
7. November 2017
In Köln stirbt Hans Schäfer, im Stadtteil Zollstock geborener Fußballspieler und Weltmeister von 1954, genannt „De Knoll". Fast zwei Jahrzehnte spielt er für den 1. FC Köln und wird mit dem Verein 1962 und 1964 Deutscher Meister. Sein Tod fällt knapp drei Wochen nach seinem 90. Geburtstag.
7. November 2024
Der in Köln geborene Schriftsteller und Lyriker Jürgen Becker stirbt in seiner Geburtsstadt. Er kommt dort am 10. Juli 1932 zur Welt und schreibt Gedichte und Hörspiele. Bis 1993 leitet er die Hörspielredaktion des Deutschlandfunks, 2014 erhält er den Georg-Büchner-Preis.