Der 6. November in der Kölner Geschichte
6. November 1395
Morgens um 3:00 Uhr erschüttert ein schweres Erdbeben die Stadt Köln.
6. November 1806
In Köln wird Wilhelm Pütz geboren. Als Pädagoge, Historiker und Geograph lehrt er später am Gymnasium an Marzellen und verfasst geschichtliche und geographische Lehrbücher, die an deutschen Schulen und im Ausland verbreitet sind. In der Stadt seiner Geburt stirbt er 1877.
6. November 1826
Das erste Gerichtsgebäude am Appellhofplatz wird eröffnet.
6. November 1878
Der Jurist Albert Freiherr von Thimus stirbt in Köln. Der 1806 in Aachen geborene Appellationsgerichtsrat sitzt für die Zentrumspartei im Preußischen Abgeordnetenhaus und im Reichstag. Neben seiner juristischen und politischen Arbeit verfasst er ein zweibändiges Werk über die harmonikale Symbolik des Altertums.
6. November 1906
Im Hause Kattenbug 1–3 wird der "Cölner Aero-Club" gegründet.
6. November 1928
In Köln geboren, stirbt hier der Architekt Heinrich Renard. 1897 wird er zum Kölner Erzdiözesanbaumeister ernannt, 1910 steigt er zum Diözesanbaurat auf. Vor allem errichtet er Kirchen im Rheinland; im Auftrag Kaiser Wilhelms II. entstehen auch Bauprojekte im Heiligen Land.
6. November 1932
Die NSDAP erzielt im Wahlkreis Köln-Aachen ein Ergebnis von 17,4 Prozent.
6. November 1948
In Porz, heute ein Kölner Stadtteil, wird Robert Hübner geboren. Er wird Schachgroßmeister und Papyrologe. Von 1971 an gehört er zur Weltspitze, 1980 erreicht er Platz drei der FIDE-Rangliste. An der Universität Köln entziffert er griechische Papyri aus Ägypten. Er gilt als stärkster deutscher Schachspieler seit Lasker und Tarrasch. 2025 stirbt er in Köln.