Der 15. Dezember in der Kölner Geschichte
15. Dezember 1513
Mit dem Beschluss des Transfixbriefs, der Ergänzungen zum Verbundbrief von 1396 beinhaltet und mit ihm zusammen bis 1797 die Kölner Verfassung bildet, werden die Unverletzlichkeit von Person und Wohnung festgelegt sowie die Rechte der Gaffeln und der Gemeinde gestärkt.
Dieses Ereignis greifen wir auch in der Stadtführung Köln im Mittelalter auf.
15. Dezember 1851
Felix von Hartmann wird in Münster geboren und tritt 1912 das Amt des Erzbischofs von Köln an. Er leitet das Erzbistum durch die Jahre des Ersten Weltkriegs; Papst Pius X. erhebt ihn zum Kardinal. 1919 stirbt er in Köln und wird im Kölner Dom beigesetzt.
15. Dezember 1868
Die Eisenbahn eröffnet ihren Fahrbetrieb zwischen Mülheim und Bergisch Gladbach.
15. Dezember 1925
Der Schauspieler und Synchronsprecher Günther Ungeheuer wird in Köln geboren. Mit 17 Jahren beginnt er 1942 eine Ausbildung an der Schauspielschule der Städtischen Bühnen in Köln; nach dem Krieg spielt er Theater in Köln und Bonn. Später wird er mit Bösewicht-Rollen in Reihen wie „Der Kommissar“, „Derrick“ und „Tatort“ bekannt. Er stirbt 1989 in Bonn.
15. Dezember 1928
Pierluigi „Gigi“ Campi wird als Sohn italienischer Eltern in Köln geboren. Von 1948 bis 1980 führt er auf der Hohen Straße das Eiscafé Campis Eis-Diele, das über die dort gespielte Jazzmusik zum Treffpunkt von Künstlern wird. 1954 gründet er mit Mod Records das erste europäische Label für Modern Jazz und veranstaltet über 400 Konzerte, zunächst vor allem in Köln. Er stirbt 2010 in Köln.