Der 16. Dezember in der Kölner Geschichte
16. Dezember 1508
Heinrich der Jüngere, Graf zu Stolberg, seit 1506 Statthalter Westfrieslands, reist im Herbst schwer krank nach Köln, um dort ärztliche Hilfe zu suchen. Er stirbt in der Stadt. Beigesetzt wird er am 4. Januar 1509 in der Familiengruft zu Stolberg im Harz.
16. Dezember 1812
Mit Beschluss der Straßenumbenennung wird das heute als Hahnentorburg bezeichnete Stadttor "Port des Coqs" oder "Hahnen-Pforte" benannt.
16. Dezember 1838
In Köln wird Baruch Pohl in einer jüdischen Familie geboren; später nennt er sich Bernhard Pollini. Sein Bühnendebüt als Sänger gibt er 1857 am Kölner Theater. Danach wechselt er vom Tenor- ins Baritonfach und geht nach Hamburg. Dort übernimmt er 1874 die Leitung des Stadttheaters und behält sie bis zu seinem Tod 1897.
16. Dezember 1901
Heinrich Düntzer, 1813 in Köln geboren, stirbt in seiner Geburtsstadt. Ab 1846 leitet er die Kölner Gymnasialbibliothek und tritt nach deren Vereinigung mit der Stadtbibliothek 1885 in den Ruhestand. Als klassischer Philologe veröffentlicht er umfangreiche Erklärungen zu Goethes Werken, die umstritten bleiben.
16. Dezember 1905
Gründung der Prinzen-Garde, die wegen ihrer Uniformen in Köln "Mählsäck" ("Mehlsäcke") genannt werden.
16. Dezember 1982
Konstituierende Sitzung des gemeinnützigen "Vereins Deutsches Sportmuseum".