Der 20. Dezember in der Kölner Geschichte
20. Dezember 1408
Der aus Kalkar stammende Kartäuser Heinrich Eger tritt 1365 in Köln in den Kartäuserorden ein. Von 1377 bis 1384 leitet er die Kölner Kartause St. Barbara als Prior. Der Mystiker und Choraltheoretiker verbringt seine letzten Lebensjahre als einfacher Mönch in diesem Kloster, wo er am 20. Dezember stirbt.
20. Dezember 1845
Die erste Teilstrecke Deutz–Düsseldorf der Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft wird eröffnet.
20. Dezember 1859
Franz Egon Graf von Fürstenberg-Stammheim stirbt in Köln. Der Politiker, Großgrundbesitzer und Kunstmäzen unterstützt den Weiterbau des Kölner Doms und erhält dafür 1856 die erste offizielle Kölner Ehrenbürgerwürde, die der Rat der Stadt beschließt. Auch weitere Kirchenbauten wie die Apollinariskirche bei Remagen fördert er.
20. Dezember 1890
Josef Gielen wird am 20. Dezember in Köln geboren. Der Schauspieler und Regisseur inszeniert an großen Bühnen und leitet von 1948 bis 1954 das Wiener Burgtheater. 1936 wird das Ehepaar in Dresden von den Nationalsozialisten denunziert; wegen der Bedrohung seiner jüdischen Frau emigriert es nach Südamerika.
20. Dezember 1899
Der Fotograf Hermann Claasen wird in Köln geboren.
20. Dezember 1973
Oberbürgermeister Theo Burauen wird Ehrenbürger der Stadt Köln.
20. Dezember 1988
Papst Johannes Paul II. ernennt den bisherigen Berliner Bischof Joachim Meisner zum Erzbischof von Köln. Die Ernennung beendet einen langwierigen Streit zwischen Rom und dem Kölner Domkapitel um die Bischofswahl, die sogenannten Kölner Wirren. Am 12. Februar 1989 wird Meisner in sein Amt eingeführt; er leitet das Erzbistum bis 2014.